Automobile Quarterly, Volume 38, Nr. 3, Dezember 1998

Excalibur - Subtil wie ein Breitschwert

eine Frage, eine Diskussion über den Excalibur muss zwingend mit dem Amerikaner Brooks Stevens beginnen, einem schöpferischer Designer, aus dessen "Schmiede" der Excalibur und somit ein neuer Fahrzeugtyp - den er "zeitgenössischer Klassiker" titulierte - stammt." Stevens, erblickte am 7. Juni, 1911 in Milwaukee / Wisconsin als Sohn von William C. und Sally Stevens das Licht der Welt. In jungen Jahren wurde Brooks stark von seinem Vater geprägt, der als geschäftsführender Vizedirektor des Ingenieurwesens für "Cutler Hammer" tätig war und der eines der ersten Vorwählgetriebe erfunden hatte. Als Junge, von der Kinderlähmung genesend, verbrachte er täglich Stunden mit Skizzieren von Automobilen. Nach Abschluss der Tagesschule von Milwaukee studierte Brooks 1928 bis 1933 in Cornell Architektur (Anm. d. Übers.: Kleine Ortschaft im Nordwesten Wisconsins, nordöstlich von Eau Claire) .

Nachdem er von Cornell abging, startete Stevens seine Designer-Karriere, in welcher er für die unterschiedlichsten Produkte verantwortlich zeichnete: automatische Wäschetrockner, Reisegepäckstücke (Koffer), Rasenmäher, Boote, Fahrräder, Eisenbahnzüge und eine breite Palette von Automobilen, u.a. Willys Jeepster und mehrere Studebaker, einschliesslich der gesamten Modellreihe Jahrgang 1964 (mit Ausnahme des Avanti) des mittlerweile untergegangenen Herstellers.

Brooks Stevens (oben) konzipierte den Rennsportwagen Excalibur J (rechts), sowie den Excalibur SS, welcher ursprünglich unter dem Namen Mercbaker SS als Konzeptfahrzeug für Studebaker vorgesehen

war (unten).

 

Übersetzt von Otto Strasser, mit freundlicher Genehmigung des AQ Publishing directors Jonathan. A. Stein

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